Fanzines von Fortuna Düsseldorf

Kaum zu glauben, aber es gab auch eine Zeit vor dem Internet. Während es heute Tausende Fan-Internetseiten gibt, waren Fanzines lange Zeit das einzige Medium für Fans, um Informationen zu verbreiten und Meinungen zu diskutieren. Anfang der 80er Jahre tauchten die ersten Fanzines auf. Die Ausgangslage war klar: Die Stadionzeitungen war in erster Linie Schrott und die Tageszeitungen vertrauten den Aussagen von Offiziellen und der Polizei. Mit Fanzines wurde erstmals ein Gegenpol geschaffen. Die Hefte wurden in der Regel von wenigen Leuten, oft einzelnen Personen, gemacht. Produziert mit Schreibmaschine und Schnipsellayout, Auflage 100 - 300 und angefertigt durch mühsame Arbeit im Copy-Shop.
Anfang der 90er-Jahre änderte sich das Gesicht der Fanzines. Die ersten Ausgabe erschienen im Computer-Layout, die Hefte wurde professioneller und die Auflagen stiegen (bis zu 8.000). Der Fanzine-Boom erreichte Mitte der 90er Jahre einen Höhepunkt, als es bundesweit über 100 verschiedene Publikationen gab. In den letzten Jahren ist die Zahl der Fanzines wieder zurückgegangen. Viel geschieht heute im Internet, wo Informationen schneller und kostengünstiger verbreitet werden können. Doch noch immer sind Fanzines in vielen Städten ein wichtiger Bestandteil der Fan-Kultur. Auch Düsseldorf hat auf dem Gebiet der Fanzines einiges zu bieten. Wir wollen den Fortuna-Fanzines an dieser Stelle ein "kleines Denkmal" setzen.
Daher sind wir ständig auf der Suche nach aktuellen und bereits eingestellten Fanzines, um sie hier dokumentiern zu können:

unser Aktuelles:
Der Schlossturm
1999-2002:
Nimm mich Volley
1993-1999:
Come Back
Volley Nr.5 - die aktuelle Ausgabe
Volley Nr.5 - die aktuelle Ausgabe
der sterbende Kult - die letzte Come Back
1996-1999:
Der Fortuna Specht
1995-1997:
Dießem News
1985-1992:
Blickpunkt
Der Fortuna Specht - die letzte Ausgabe
Diessem News - Fanzine vom Fanclub Dießem
Blickpunkt von Fortuna Treu
1994:
Treu News
Treu News ebenfalls von Fortuna Treu
Fanzine-Archiv
Viele Fanzines sind im Archiv der Arbeiterjugend in Oer-Erkenschwick einzusehen. Eine aktuelle Bestandsliste der weit über 500 verschiedene Titel kann auf ihrer Website heruntergeladen werden.

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